Trekking in Brasilien

Brasilien bietet eine atemraubende Naturlandschaft mit exotischen Pflanzen, Tieren, Wasserfällen Bergen und Sandstränden.

Ein Trekking-Urlaub kann je nach Kondition und Trekkingerfahrung von dem Schwierigkeitsgrad variieren. Eine schwere Route führt durch die Tafelberge von Brasilien. Besonders der Nationalpark Chapada Diamantinia oder der Norden Brasiliens bietet zahlreiche anspruchsvolle Trekkingtouren für erfahrene Wanderer an.

Eine Trekkingtour kann mehrere Tage oder Wochen umfassen, kann aber auch nur einen Tag dauern, je nach Budget, Kondition und Zeitkontingent. Tagesausflüge bieten sich in den Nationalparks von Brasilien an. Zu empfehlen ist der Nationalpark Chapada dos Veadeiros und die Region bei Rio. Durch den Regenwald werden auch einzigartige Trekkingtouren angeboten, die aber aufgrund des feucht-tropischen Klimas in den Wäldern körperlich sehr anstrengend sein können. (more…)

Rio Branco – Brasilianische Studentenstadt am Acre

Rio Branco ist nicht die erste Stadt die einem bei Brasilien einfällt, jedoch ist diese Stadt, die durch den Fluss Acre geteilt wird, eine sehr lebhafte und betriebsame Stadt. Studenten des Fachbereichs Biologie tummeln sich hier, wegen des Regenwalds, der hier allgegenwärtig ist..

Auch Sehenswürdigkeiten sind in der im 19.Jahrhundert gegründeten Stadt anzutreffen. Eine weiße Kathedrale und das Museum für Gummiherstellung sind nur zwei davon. In dem Museum werden nicht nur die Fertigkeiten der Gummiherstellung dokumentiert sondern auch viele archäologische Funde präsentiert. Ein angrenzender Nationalpark bietet nicht nur Schutz für zahlreiche Arten der Tiere des Regenwaldes auch viele indigene Gruppen leben noch heute in und mit der Natur des Regenwaldes.

Möchte man Rio Branco erreichen empfiehlt sich ein Flug ob der isolierten Lage nahe der bolivianischen Grenze im Nordwesten Brasiliens.

Geld und Währung in Brasilien

Wer nach Brasilien möchte, um dort zu arbeiten oder einfach um Urlaub zu machen, muss sich zwangsläufig mit dem Geld und der Währung des Landes, das den größten zusammenliegenden Teil Südamerikas ausmacht, auseinandersetzen.

In Brasilien bezahlt man mit Real und Centavos, wobei ein Real 100 Centavos sind. Banknoten der Währung mit dem Kürzel BRL werden ab 1 BRL ausgegeben und staffeln sich in den weiteren Schritten 2, 5, 10, 20, 50 und 100 BRL. Münzen hingegen gibt es bis auf die 1-Real-Münze nur für Centavos und zwar 1, 5, 10, 25 und 50.

Möchte man seine Euros in Reais, so die Mehrzahl des Real, tauschen, so finden sich in der Nähe bestimmt ein „Casa de Câmbio“, eine Wechselstube. Auch am Flughafen und in Hotels kann man sein Geld wechseln, doch hier zu einem oftmals schlechten Wechselkurs.

Gern gesehen sind natürlich auch Kreditkarten. Brasilien verfügt über viele Geldautomaten, bei denen man allerdings darauf achten muss, dass sie auch deutsche Kreditkarten akzeptieren.

Recife - Hafenstadt im Nordosten Brasiliens

Recife ist ein wunderschönes Städtchen im Nordosten von Brasilien, im Bundesstaat Pernambuco gelegen. Die idyllische Hafenstadt befindet sich direkt am atlantischem Ozean und wird von 1,533.000 Millionen Menschen bewohnt.

Zur Kolonialzeit wurde die Region Brasilien von den Portugiesen besiedelt, deshalb ist die Amtssprache noch heute Portugiesisch. Der Name der Stadt ist portugiesisch und heißt übersetzt Riff. Den Namen bekam Recife wegen dem beeindruckendem vorgelagerten Muschel- und Korallenriff.

Die Altstädte mit ihrer wunderbaren Architektur in Recife laden zum Bummeln und zur Besichtigung der klassizistischen Bauten ein. Unbedingt gesehen haben sollte man das Altstadtviertel Santo Atonio und Sao Jose mit dem Palacio des Princesas und das Teatro Santa Isabel. (more…)

Samba ist Brasilien

Ein Hotel finden zum Brasilianischen Karneval – unmöglich. Die großen Samba-Schulen der Städte machen die Nacht zum Tag und die Straßen zu ihrem Spielplatz. Samba ist nicht nur Tanz, es ist eine Lebenseinstellung in Brasilien.

Samba ist Brasilien

Wenn die Samba Musik erklingt gibt es kein Halten mehr, jung und alt tanzen zu den schnellen Rhythmen und jubeln den Tänzern auf der Straße oder den Wagen zu. Das ganze Jahr über werden Kostüme genäht, Wagen geplant später geschmückt, Choreographien ausprobiert und einstudiert.

Die Welt des Samba, bietet aber auch vielen Bewohnern der Favelas einen Ausweg. Ist man ein guter Tänzer kann dies der Weg in ein neues Leben sein. Werbeverträge und Fernsehauftritte können sie Folge eines guten Auftritts sein. Schöne Tänzer, großartige Kostüme und heiße Rhythmen, das will die Welt von Brasilien sehen; deshalb findet man auch zu dieser Zeit kaum ein Hotel.

Wasserfälle des Iguacu

Schön von weitem hört man es dröhnen, wie ein Erdbeben, wenn die gewaltigen Wassermassen, auf einer Breite von fast 3x so groß wie die Niagarafälle, in die Tiefe stürzen.

Die wunderschöne Tröpfchen-Atmosphäre ergänzt das Panorama, indem es in allen Farben des Regenbogens ein Schimmern zaubert, wie man es wohl nur selten sieht.

Iguacu heißt in der Sprache der Ureinwohner übrigens „Großes Wasser“

Zu beiden Seiten des Iguacu-Stroms erstreckt sich ein riesiger Naturpark, welcher zu 90% mit subtropischem Regenwald bedeckt ist. Ihn ihm verbirgt sich ein vielfältiges Ökosystem, sogar das vielfältigste dieser Erde.
Der Regenwald dort lebt und überlebt dank der riesigen Sprühnebelwolken, die  ihn mit der nötigen Feuchtigkeit versorgt und die Luftfeuchtigkeit konstant hoch hält.

Die Artenvielfalt des Regenwaldes in Brasilien bietet ein großartiges Naturschauspiel und würde ein jeden Entomologen glücklich machen. Der üppige Wasserkreislauf bietet Vögeln, Schmetterlingen und unzähligen Pflanzenarten einen optimalen Lebensgrund. Übrigens soll man von der argentinischen Seite den allerschönsten Blick auf das atemberaubende Naturschauspiel haben.

Die Copacabana in Brasilien – der bekannteste Sandstrand der Welt

Die Copacabana ist der wohl bekannteste Sandstrand der Welt! Auf einer Länge von vier Kilometern säumt er die Atlantikküste von Rio de Janeiro und ist Inbegriff von Lebensfreude satt!

Copacabana heißt das Stadtviertel von Rio de Janeiro, das sich zwischen dem Atlantik und den Granitfelsen im Süden der zweitgrößten Stadt Brasiliens erstreckt. Doch ihre Bekanntheit hat die Copacabana ihrem langen Sandstrand zu verdanken, der schon in vielen Liedtexten besungen wurde.

Die Copacabana ist einer der attraktivsten und pulsierendsten Stadtteile von Rio de Janeiro. Zahlreiche Hotels, Restaurants und kulturelle Einrichtungen locken jährlich viele Touristen an. Aber natürlich ist der Strand Treffpunkt Nummer eins.

Am Wochenende wird eine Fahrspur der Straße, die entlang des Strandes der Copacabana führt, für den Verkehr gesperrt und bietet Platz für Fußgänger, Radfahrer oder Inlineskater.

Die Copacabana ist also mehr als bloß ein Strand: Sie ist Inbegriff des brasilianischen Lebens!

Santa Catarina - brasilianischen Insel

Vielfältige Natur, dichte Wälder, kleine Berge und fantastische Berge, all das findet man macht die brasilianischen Insel Santa Catarina  aus.

Dazu zählen auch brasilianischen Gasthöfe, welche bei den Einheimischen Posadas genannt werden. Sie zeichnen sie durch ihre Ibero-Amerikanische Bauweise aus und ihre Küche ist mit Meeresfrüchten und Fischgerichten typisch brasilianisch. Feinschmecker sollten daher früh aufstehen um sich ein Frühstück in einer Posada nicht entgehen zu lassen.

Denn dieses Frühstück besteht aus viel Obst mit Müsli und tropischen Säften. Auch der deftige  Geschmack wird mit mildem Schinken und würzigen Käse bedient. Dazu gibt es natürlich den hochqualitativen Brasilianischen Kaffee. Mag man hingegen vielleicht lieber Austern, der geht einfach zu einem der ortsansässigen Muschelzüchtern und kauft sich welche, garantiert frisch und sehr lecker. (more…)

Architektur in Brasilien

In Brasilien treffen viele Einflüsse aufeinander, die auch Einfluss auf die Architektur des größten Staates Südamerikas nehmen.

Neben der primitiven Architektur der Indianerhütten im Amazonasbecken, prägten vor allem Portugiesen und Niederländer die Architektur Brasiliens in der Kolonialzeit ab 1500. Nachdem im 17. Jahrhundert reiche Bodenschätze im brasilianischen Hinterland gefunden wurden, entwickelten sich überall prunkvolle Barockstädte. Insbesondere die Stadt Olinda an der Nordostküste Brasiliens ist Spiegelbild der europäischen Barock-Kultur.

Die Hauptstadt Brasilia ist Höhepunkt der Architektur Brasiliens. Brasilia ist nicht historisch gewachsen, sondern entstand am Reißbrett. Der Grundstein wurde bereits 1922 gelegt, doch der Großteil der Gebäude wurde in den 60er Jahren innerhalb von vier Jahren aus dem Boden gestampft. Die futuristische Architektur Brasilias ist geprägt durch die Funktionalität der Gebäude: Monumentalität auf der einen und Leichtigkeit auf der anderen Seite verbindet sich zu einer einzigartigen Ästhetik. (more…)

Brasilien und Kaffee

Kaffee ist unser täglicher Muntermacher. Angebaut wird das „Schwarze Gold“  in den tropischen und subtropischen Gebieten Brasiliens. 4 Milliarden der insgesamt 15 Milliarden Kaffeebäume wachsen in Brasilien - damit ist das Land der größte Kaffeelieferant der Welt.

Brasilianischer Kaffee genießt einen hohen Ruf aufgrund der Professionalität und der Erfahrung der Brasilianer mit dem Anbau des Kaffees. Die Langzeit-Trommelröstung garantiert eine schonende Röstung der Bohnen, bei der die natürlichen Aromen und Öle erhalten bleiben. Der brasilianische Kaffee ist aber auch wegen seiner Milde und geringem Säuregehalt sehr beliebt.

Am meisten Kaffee produzieren die Regionen Parana, Sao Paulo, Minas Gerais und Espirito Santo mit insgesamt 98% des Gesamtertrages von Brasilien. Die Kaffeebäume können bis zu 18 Meter hoch werden. Ein Strauch liefert pro Jahr gerade mal 1 Pfund Kaffee.

Guter Kaffee wird hauptsächlich aus Arabica Bohnen hergestellt, die nur die Hälfte des normalen Koffeingehalts aufweisen. Leider werden die edleren Kaffeebohnen nicht exportiert, sondern für den eigenen Verbrauch genutzt. Besonders edel und aromatisch ist der Bahia-Kaffee. Der größte Anteil der Exporte besteht aus dem qualitativ minderwertigeren Rohkaffee, der aber nur niedrige Preise auf dem Weltmarkt erzielt.

Im Moment versucht man das Image des brasilianischen Kaffees zu verbessern,  in dem man mehr auf den Anbau des hochwertigeren Kaffees setzt.