Mietwagen in Brasilien

Wenn man in Brasilien unterwegs ist und nicht nur im Hotel bleiben möchte, dann ist es zu empfehlen vor Ort einen eigenen Wagen zu mieten. So ist man immer mobil und kann schnell und einfach von A nach B.

Wenn man sich also dazu entscheiden sollte einen Mietwagen in Brasilien zu nutzen, dann ist es zu empfehlen schon vor Reiseantritt die Anbieter zu kontaktieren und sich die wichtigsten Informationen zu besorgen. Dazu gehören neben dem Preis, auch die möglichen Versicherungen und die Nutzungsbedingungen.

Einige der großen Unternehmen im Bereich Mietwagen arbeiten auch international. Das hat den Vorteil, dass man schon vor Reisebeginn alles erledigen kann und es nicht zu Verständigungsschwierigkeiten kommen kann. So geht man auf Nummer Sicher und de Wagen steht direkt am Flughafen abholbereit. Doch auch vor Ort gibt es natürlich seriöse Anbieter. Gerade direkt am Flughafen wird man schnell fündig werden und kann einen Vertrag mit einem der Anbieter abschließen.

Fakt ist, dass man nicht sofort da günstigstes Angebot nehmen sollte, sondern auch auf die anderen Details achten muss.

Fußball-WM 2014 in Brasilien

Am 30. Oktober 2007 hat das FIFA-Komitee in Zürich beschlossen, die 20. Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2014 in Brasilien auszutragen. Aus 17 Bewerbern konnte Brasilien die Austragung der lukrativen Organisation sichern. Das Turnier bzw. die Endrunde wird vom 13. Juni bis zum 13. Juli 2014 stattfinden.

Als Austragungsorte des Turniers sind insgesamt zwölf Städte vorgesehen. Die Austragungsorte im Einzelnen sind, Belo Horizonte, Brasilia, Cuiaba, Curtiba, Foraleza, Maunus, Porto Alegre, Natal, Recife, Rio de Janeiro, Salvador. Das Finale findet in Sao Paulo statt.

Das Fassungsvermögen der Fußball-Stadien ist unterschiedlich ausgelegt und reicht von 41.000 bis 70.000. Morumbi, Finalstadion des Turniers, bietet Platz für 62.000 Zuschauer.

Insgesamt werden 32 Nationalmannschaften, davon 13 aus Europa, acht aus Amerika und jeweils fünf aus Afrika, Australien, Asien am Turnier in Brasilien teilnehmen. Brasilien ist als Gastgeber automatisch qualifiziert, während andere Nationen zuvor Qualifikationsspiele erspielen müssen. Zudem hat die FIFA Brasilien mit dem Zuschlag ein Geschenk gemacht, da der brasilianische Fußballverband Confederação Brasileira de Fute (CBF) 100 Jahre alt wird.

Brasilien Reiseführer - den Zuckerhut entdecken

Bei einer Reise nach Brasilien sollten auf jeden Fall die beiden großen Metropolen São Paulo und Rio de Janairo im Südwesten des Landes besucht werden. São Paulo ist die größte Stadt Brasiliens und auch die größte Stadt Südamerikas.

São Paulo hat viele sehenswerte Gebäude aus der Kolonialzeit, z.B. das Benediktinerkonvent, das höchste Gebäude von Brasilien und sehr viele Kirchen. Rio de Janairo wurde genauso wie São Paulo im 16. Jahrhundert gegründet und hat daher genau so viele schöne Sehenswürdigkeiten aus der Zeit. Durch den weltbekannten Ausblick vom Corcovado ist Rio de Janairo die bekannteste Stadt Südamerikas.

Außerdem sehenswert ist der große Iguaçu-Wasserfall im Iguaçu Naturpark an der Grenze von Brasilien zu Argentinien. An dieser Stelle stürzt der Iguaçu Fluss in über 200 Wasserfällen in eine Tiefe von 70m, sodass sich der Anblick lohnt. (more…)

Brasilien Wirtschaft - hohes Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Brasilien erwirtschaftet nach den USA das zweitgrößte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Amerika und liegt damit sogar vor dem Industriestaat Kanada. Diesen wirtschaftlichen Rang verdankt das Land vor allem der hohen Bevölkerung.

Das BIP wird zur Hälfte im Dienstleistungssektor, zu etwa 40% in der Industrie und nur noch zu ca. 10% in der Landwirtschaft erwirtschaftet. Zu den wichtigsten Exportartikeln gehören neben Maschinen (darunter Flugzeuge und Autos) auch Aluminium, Stahl und Zinn, sowie Soja, Kaffee, Fleisch und Zucker. Wegen der fortgeschrittenen Industrialisierung, der politischen Stabilität und den großen Rohstoffvorkommen, insbesondere gewaltiger Eisenvorkommen, wird Brasilien ein großes wirtschaftliches Potential zugeschrieben.

Die südamerikanische Zollunion Mercosul stärkt den lateinamerikanischen Markt und eröffnet er brasilianischen Wirtschaft umfassende Möglichkeiten. Zu den wichtigsten Handelpatnern von Brasilien gehören neben den lateinamerikanischen Staaten und den USA auch die Staaten der Europäischen Union und China. (more…)

Karneval in Rio

Der Karneval in Rio ist ein absolutes muss für Touristen, die während der Faschingzeit nach Brasilien fliegen. Dieser beginnt offiziell am Freitag vor Aschermittwoch. Das Sambodtromo, der Tempel der Karneval- und Sambafreunde, kann auch außerhalb der Karnevalzeit besucht werden.

Hier kann man die schönsten Kostüme bewundern. Um den Tempel zu erreichen, fährt man mit der U-Bahn bis zur Station Praca Onze und läuft dann noch einige Meter. Jeder brasilianischer Bewohner ist gern bereit, gerade Fremden als Führer zur Verfügung zu stehen. Für die Parade in Rio ziehen die 18 besten Sambaschulen am Faschingssonntag und am Rosenmontag in zwei Gruppen an ca. 125000 Zuschauern vorbei. Jede Schule benötigt ca. 90 Minuten, um mit ihren ca. 4000 Akteuren, 3500 Tänzerinnen und Tänzern und 500 Trommlern an den Zuschauern vorbeizuziehen. Während dieser Zeit tanzen nicht nur die Mitglieder der Sambaschulen, sondern die ganze brasilianische Bevölkerung wiegt sich zu den Rhythmen. (more…)

Geld und Währung in Brasilien

Wer nach Brasilien möchte, um dort zu arbeiten oder einfach um Urlaub zu machen, muss sich zwangsläufig mit dem Geld und der Währung des Landes, das den größten zusammenliegenden Teil Südamerikas ausmacht, auseinandersetzen.

In Brasilien bezahlt man mit Real und Centavos, wobei ein Real 100 Centavos sind. Banknoten der Währung mit dem Kürzel BRL werden ab 1 BRL ausgegeben und staffeln sich in den weiteren Schritten 2, 5, 10, 20, 50 und 100 BRL. Münzen hingegen gibt es bis auf die 1-Real-Münze nur für Centavos und zwar 1, 5, 10, 25 und 50.

Möchte man seine Euros in Reais, so die Mehrzahl des Real, tauschen, so finden sich in der Nähe bestimmt ein „Casa de Câmbio“, eine Wechselstube. Auch am Flughafen und in Hotels kann man sein Geld wechseln, doch hier zu einem oftmals schlechten Wechselkurs.

Gern gesehen sind natürlich auch Kreditkarten. Brasilien verfügt über viele Geldautomaten, bei denen man allerdings darauf achten muss, dass sie auch deutsche Kreditkarten akzeptieren.

Samba ist Brasilien

Ein Hotel finden zum Brasilianischen Karneval – unmöglich. Die großen Samba-Schulen der Städte machen die Nacht zum Tag und die Straßen zu ihrem Spielplatz. Samba ist nicht nur Tanz, es ist eine Lebenseinstellung in Brasilien.

Samba ist Brasilien

Wenn die Samba Musik erklingt gibt es kein Halten mehr, jung und alt tanzen zu den schnellen Rhythmen und jubeln den Tänzern auf der Straße oder den Wagen zu. Das ganze Jahr über werden Kostüme genäht, Wagen geplant später geschmückt, Choreographien ausprobiert und einstudiert.

Die Welt des Samba, bietet aber auch vielen Bewohnern der Favelas einen Ausweg. Ist man ein guter Tänzer kann dies der Weg in ein neues Leben sein. Werbeverträge und Fernsehauftritte können sie Folge eines guten Auftritts sein. Schöne Tänzer, großartige Kostüme und heiße Rhythmen, das will die Welt von Brasilien sehen; deshalb findet man auch zu dieser Zeit kaum ein Hotel.

Architektur in Brasilien

In Brasilien treffen viele Einflüsse aufeinander, die auch Einfluss auf die Architektur des größten Staates Südamerikas nehmen.

Neben der primitiven Architektur der Indianerhütten im Amazonasbecken, prägten vor allem Portugiesen und Niederländer die Architektur Brasiliens in der Kolonialzeit ab 1500. Nachdem im 17. Jahrhundert reiche Bodenschätze im brasilianischen Hinterland gefunden wurden, entwickelten sich überall prunkvolle Barockstädte. Insbesondere die Stadt Olinda an der Nordostküste Brasiliens ist Spiegelbild der europäischen Barock-Kultur.

Die Hauptstadt Brasilia ist Höhepunkt der Architektur Brasiliens. Brasilia ist nicht historisch gewachsen, sondern entstand am Reißbrett. Der Grundstein wurde bereits 1922 gelegt, doch der Großteil der Gebäude wurde in den 60er Jahren innerhalb von vier Jahren aus dem Boden gestampft. Die futuristische Architektur Brasilias ist geprägt durch die Funktionalität der Gebäude: Monumentalität auf der einen und Leichtigkeit auf der anderen Seite verbindet sich zu einer einzigartigen Ästhetik. (more…)

Brasilien und Kaffee

Kaffee ist unser täglicher Muntermacher. Angebaut wird das „Schwarze Gold“  in den tropischen und subtropischen Gebieten Brasiliens. 4 Milliarden der insgesamt 15 Milliarden Kaffeebäume wachsen in Brasilien - damit ist das Land der größte Kaffeelieferant der Welt.

Brasilianischer Kaffee genießt einen hohen Ruf aufgrund der Professionalität und der Erfahrung der Brasilianer mit dem Anbau des Kaffees. Die Langzeit-Trommelröstung garantiert eine schonende Röstung der Bohnen, bei der die natürlichen Aromen und Öle erhalten bleiben. Der brasilianische Kaffee ist aber auch wegen seiner Milde und geringem Säuregehalt sehr beliebt.

Am meisten Kaffee produzieren die Regionen Parana, Sao Paulo, Minas Gerais und Espirito Santo mit insgesamt 98% des Gesamtertrages von Brasilien. Die Kaffeebäume können bis zu 18 Meter hoch werden. Ein Strauch liefert pro Jahr gerade mal 1 Pfund Kaffee.

Guter Kaffee wird hauptsächlich aus Arabica Bohnen hergestellt, die nur die Hälfte des normalen Koffeingehalts aufweisen. Leider werden die edleren Kaffeebohnen nicht exportiert, sondern für den eigenen Verbrauch genutzt. Besonders edel und aromatisch ist der Bahia-Kaffee. Der größte Anteil der Exporte besteht aus dem qualitativ minderwertigeren Rohkaffee, der aber nur niedrige Preise auf dem Weltmarkt erzielt.

Im Moment versucht man das Image des brasilianischen Kaffees zu verbessern,  in dem man mehr auf den Anbau des hochwertigeren Kaffees setzt.