Kaffee ist unser täglicher Muntermacher. Angebaut wird das „Schwarze Gold“  in den tropischen und subtropischen Gebieten Brasiliens. 4 Milliarden der insgesamt 15 Milliarden Kaffeebäume wachsen in Brasilien - damit ist das Land der größte Kaffeelieferant der Welt.

Brasilianischer Kaffee genießt einen hohen Ruf aufgrund der Professionalität und der Erfahrung der Brasilianer mit dem Anbau des Kaffees. Die Langzeit-Trommelröstung garantiert eine schonende Röstung der Bohnen, bei der die natürlichen Aromen und Öle erhalten bleiben. Der brasilianische Kaffee ist aber auch wegen seiner Milde und geringem Säuregehalt sehr beliebt.

Am meisten Kaffee produzieren die Regionen Parana, Sao Paulo, Minas Gerais und Espirito Santo mit insgesamt 98% des Gesamtertrages von Brasilien. Die Kaffeebäume können bis zu 18 Meter hoch werden. Ein Strauch liefert pro Jahr gerade mal 1 Pfund Kaffee.

Guter Kaffee wird hauptsächlich aus Arabica Bohnen hergestellt, die nur die Hälfte des normalen Koffeingehalts aufweisen. Leider werden die edleren Kaffeebohnen nicht exportiert, sondern für den eigenen Verbrauch genutzt. Besonders edel und aromatisch ist der Bahia-Kaffee. Der größte Anteil der Exporte besteht aus dem qualitativ minderwertigeren Rohkaffee, der aber nur niedrige Preise auf dem Weltmarkt erzielt.

Im Moment versucht man das Image des brasilianischen Kaffees zu verbessern,  in dem man mehr auf den Anbau des hochwertigeren Kaffees setzt.