Sehenswürdigkeiten in Brasilien

Sehenswürdigkeiten in Brasilien sind so vielfältig wie das Land selbst. Das Land ist mit seinen 180 Millionen Einwohnern das fünftgrößte Land der Erde und besitzt mit dem Amazonas-Regenwald das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Welt.

Die Landfläche besteht zu fast gleichen Teilen aus Flachland und Hochebenen und so ist Brasilien ein idealer Urlaubsort für Naturbeobachtung, Wandern, Trekking und natürlich Wassersport wie Tauchen, Windsurfen oder Segeln. Die bekannten Sehenswürdigkeiten von Brasilien sind die Stadt Rio de Janeiro mit dem Zuckerhut, die Metropole São Paulo, die alte Hauptstadt Salvador de Bahia, Kolonialstädte, der riesige Iguaçu-Wasserfall oder das Amazonas-Gebiet. In diesem lässt sich noch ursprünglicher tropischer Regenwald bestaunen und die unbeschreibliche Artenvielfalt von exotischen Tieren und Pflanzen bestaunen. (more…)

Karneval in Rio

Der Karneval in Rio ist ein absolutes muss für Touristen, die während der Faschingzeit nach Brasilien fliegen. Dieser beginnt offiziell am Freitag vor Aschermittwoch. Das Sambodtromo, der Tempel der Karneval- und Sambafreunde, kann auch außerhalb der Karnevalzeit besucht werden.

Hier kann man die schönsten Kostüme bewundern. Um den Tempel zu erreichen, fährt man mit der U-Bahn bis zur Station Praca Onze und läuft dann noch einige Meter. Jeder brasilianischer Bewohner ist gern bereit, gerade Fremden als Führer zur Verfügung zu stehen. Für die Parade in Rio ziehen die 18 besten Sambaschulen am Faschingssonntag und am Rosenmontag in zwei Gruppen an ca. 125000 Zuschauern vorbei. Jede Schule benötigt ca. 90 Minuten, um mit ihren ca. 4000 Akteuren, 3500 Tänzerinnen und Tänzern und 500 Trommlern an den Zuschauern vorbeizuziehen. Während dieser Zeit tanzen nicht nur die Mitglieder der Sambaschulen, sondern die ganze brasilianische Bevölkerung wiegt sich zu den Rhythmen. (more…)

Ouro Preto in Brasilien

Ouro Preto, ein kleines, barockes Städtchen mitten in Brasilien - fern ab der Küstenstrände und jeglichen Touristen-Hochburgen.

Ouro Preto ist ein malerisches Städtchen, was sogar einen Gouverneurspalast und Bundesuniversität vorweisen kann. Während früher einst die Sklaven auf dem Praca Tiradentes (Marktplatz) schufteten, hat sich Ouro Preto heute zu einem Ort entwickelt, wo sich Späthippes und Aussteiger zum plaudern, flirten und Gitarre spielen mit den Alteingesessen Bewohnern treffen und so das Stadtbild prägen. Vielleicht aber auch, weil es hier den besten Zuckerrohrschnaps Brasiliens geben soll.

Die Wohngemeinschaften, von denen es in Ouro Preto viele (more…)

Trekking in Brasilien

Brasilien bietet eine atemraubende Naturlandschaft mit exotischen Pflanzen, Tieren, Wasserfällen Bergen und Sandstränden.

Ein Trekking-Urlaub kann je nach Kondition und Trekkingerfahrung von dem Schwierigkeitsgrad variieren. Eine schwere Route führt durch die Tafelberge von Brasilien. Besonders der Nationalpark Chapada Diamantinia oder der Norden Brasiliens bietet zahlreiche anspruchsvolle Trekkingtouren für erfahrene Wanderer an.

Eine Trekkingtour kann mehrere Tage oder Wochen umfassen, kann aber auch nur einen Tag dauern, je nach Budget, Kondition und Zeitkontingent. Tagesausflüge bieten sich in den Nationalparks von Brasilien an. Zu empfehlen ist der Nationalpark Chapada dos Veadeiros und die Region bei Rio. Durch den Regenwald werden auch einzigartige Trekkingtouren angeboten, die aber aufgrund des feucht-tropischen Klimas in den Wäldern körperlich sehr anstrengend sein können. (more…)

Rio Branco – Brasilianische Studentenstadt am Acre

Rio Branco ist nicht die erste Stadt die einem bei Brasilien einfällt, jedoch ist diese Stadt, die durch den Fluss Acre geteilt wird, eine sehr lebhafte und betriebsame Stadt. Studenten des Fachbereichs Biologie tummeln sich hier, wegen des Regenwalds, der hier allgegenwärtig ist..

Auch Sehenswürdigkeiten sind in der im 19.Jahrhundert gegründeten Stadt anzutreffen. Eine weiße Kathedrale und das Museum für Gummiherstellung sind nur zwei davon. In dem Museum werden nicht nur die Fertigkeiten der Gummiherstellung dokumentiert sondern auch viele archäologische Funde präsentiert. Ein angrenzender Nationalpark bietet nicht nur Schutz für zahlreiche Arten der Tiere des Regenwaldes auch viele indigene Gruppen leben noch heute in und mit der Natur des Regenwaldes.

Möchte man Rio Branco erreichen empfiehlt sich ein Flug ob der isolierten Lage nahe der bolivianischen Grenze im Nordwesten Brasiliens.

Geld und Währung in Brasilien

Wer nach Brasilien möchte, um dort zu arbeiten oder einfach um Urlaub zu machen, muss sich zwangsläufig mit dem Geld und der Währung des Landes, das den größten zusammenliegenden Teil Südamerikas ausmacht, auseinandersetzen.

In Brasilien bezahlt man mit Real und Centavos, wobei ein Real 100 Centavos sind. Banknoten der Währung mit dem Kürzel BRL werden ab 1 BRL ausgegeben und staffeln sich in den weiteren Schritten 2, 5, 10, 20, 50 und 100 BRL. Münzen hingegen gibt es bis auf die 1-Real-Münze nur für Centavos und zwar 1, 5, 10, 25 und 50.

Möchte man seine Euros in Reais, so die Mehrzahl des Real, tauschen, so finden sich in der Nähe bestimmt ein „Casa de Câmbio“, eine Wechselstube. Auch am Flughafen und in Hotels kann man sein Geld wechseln, doch hier zu einem oftmals schlechten Wechselkurs.

Gern gesehen sind natürlich auch Kreditkarten. Brasilien verfügt über viele Geldautomaten, bei denen man allerdings darauf achten muss, dass sie auch deutsche Kreditkarten akzeptieren.

Recife - Hafenstadt im Nordosten Brasiliens

Recife ist ein wunderschönes Städtchen im Nordosten von Brasilien, im Bundesstaat Pernambuco gelegen. Die idyllische Hafenstadt befindet sich direkt am atlantischem Ozean und wird von 1,533.000 Millionen Menschen bewohnt.

Zur Kolonialzeit wurde die Region Brasilien von den Portugiesen besiedelt, deshalb ist die Amtssprache noch heute Portugiesisch. Der Name der Stadt ist portugiesisch und heißt übersetzt Riff. Den Namen bekam Recife wegen dem beeindruckendem vorgelagerten Muschel- und Korallenriff.

Die Altstädte mit ihrer wunderbaren Architektur in Recife laden zum Bummeln und zur Besichtigung der klassizistischen Bauten ein. Unbedingt gesehen haben sollte man das Altstadtviertel Santo Atonio und Sao Jose mit dem Palacio des Princesas und das Teatro Santa Isabel. (more…)

Samba ist Brasilien

Ein Hotel finden zum Brasilianischen Karneval – unmöglich. Die großen Samba-Schulen der Städte machen die Nacht zum Tag und die Straßen zu ihrem Spielplatz. Samba ist nicht nur Tanz, es ist eine Lebenseinstellung in Brasilien.

Samba ist Brasilien

Wenn die Samba Musik erklingt gibt es kein Halten mehr, jung und alt tanzen zu den schnellen Rhythmen und jubeln den Tänzern auf der Straße oder den Wagen zu. Das ganze Jahr über werden Kostüme genäht, Wagen geplant später geschmückt, Choreographien ausprobiert und einstudiert.

Die Welt des Samba, bietet aber auch vielen Bewohnern der Favelas einen Ausweg. Ist man ein guter Tänzer kann dies der Weg in ein neues Leben sein. Werbeverträge und Fernsehauftritte können sie Folge eines guten Auftritts sein. Schöne Tänzer, großartige Kostüme und heiße Rhythmen, das will die Welt von Brasilien sehen; deshalb findet man auch zu dieser Zeit kaum ein Hotel.

Wasserfälle des Iguacu

Schön von weitem hört man es dröhnen, wie ein Erdbeben, wenn die gewaltigen Wassermassen, auf einer Breite von fast 3x so groß wie die Niagarafälle, in die Tiefe stürzen.

Die wunderschöne Tröpfchen-Atmosphäre ergänzt das Panorama, indem es in allen Farben des Regenbogens ein Schimmern zaubert, wie man es wohl nur selten sieht.

Iguacu heißt in der Sprache der Ureinwohner übrigens „Großes Wasser“

Zu beiden Seiten des Iguacu-Stroms erstreckt sich ein riesiger Naturpark, welcher zu 90% mit subtropischem Regenwald bedeckt ist. Ihn ihm verbirgt sich ein vielfältiges Ökosystem, sogar das vielfältigste dieser Erde.
Der Regenwald dort lebt und überlebt dank der riesigen Sprühnebelwolken, die  ihn mit der nötigen Feuchtigkeit versorgt und die Luftfeuchtigkeit konstant hoch hält.

Die Artenvielfalt des Regenwaldes in Brasilien bietet ein großartiges Naturschauspiel und würde ein jeden Entomologen glücklich machen. Der üppige Wasserkreislauf bietet Vögeln, Schmetterlingen und unzähligen Pflanzenarten einen optimalen Lebensgrund. Übrigens soll man von der argentinischen Seite den allerschönsten Blick auf das atemberaubende Naturschauspiel haben.

Die Copacabana in Brasilien – der bekannteste Sandstrand der Welt

Die Copacabana ist der wohl bekannteste Sandstrand der Welt! Auf einer Länge von vier Kilometern säumt er die Atlantikküste von Rio de Janeiro und ist Inbegriff von Lebensfreude satt!

Copacabana heißt das Stadtviertel von Rio de Janeiro, das sich zwischen dem Atlantik und den Granitfelsen im Süden der zweitgrößten Stadt Brasiliens erstreckt. Doch ihre Bekanntheit hat die Copacabana ihrem langen Sandstrand zu verdanken, der schon in vielen Liedtexten besungen wurde.

Die Copacabana ist einer der attraktivsten und pulsierendsten Stadtteile von Rio de Janeiro. Zahlreiche Hotels, Restaurants und kulturelle Einrichtungen locken jährlich viele Touristen an. Aber natürlich ist der Strand Treffpunkt Nummer eins.

Am Wochenende wird eine Fahrspur der Straße, die entlang des Strandes der Copacabana führt, für den Verkehr gesperrt und bietet Platz für Fußgänger, Radfahrer oder Inlineskater.

Die Copacabana ist also mehr als bloß ein Strand: Sie ist Inbegriff des brasilianischen Lebens!