Santa Catarina - brasilianischen Insel

Vielfältige Natur, dichte Wälder, kleine Berge und fantastische Berge, all das findet man macht die brasilianischen Insel Santa Catarina  aus.

Dazu zählen auch brasilianischen Gasthöfe, welche bei den Einheimischen Posadas genannt werden. Sie zeichnen sie durch ihre Ibero-Amerikanische Bauweise aus und ihre Küche ist mit Meeresfrüchten und Fischgerichten typisch brasilianisch. Feinschmecker sollten daher früh aufstehen um sich ein Frühstück in einer Posada nicht entgehen zu lassen.

Denn dieses Frühstück besteht aus viel Obst mit Müsli und tropischen Säften. Auch der deftige  Geschmack wird mit mildem Schinken und würzigen Käse bedient. Dazu gibt es natürlich den hochqualitativen Brasilianischen Kaffee. Mag man hingegen vielleicht lieber Austern, der geht einfach zu einem der ortsansässigen Muschelzüchtern und kauft sich welche, garantiert frisch und sehr lecker. (more…)

Architektur in Brasilien

In Brasilien treffen viele Einflüsse aufeinander, die auch Einfluss auf die Architektur des größten Staates Südamerikas nehmen.

Neben der primitiven Architektur der Indianerhütten im Amazonasbecken, prägten vor allem Portugiesen und Niederländer die Architektur Brasiliens in der Kolonialzeit ab 1500. Nachdem im 17. Jahrhundert reiche Bodenschätze im brasilianischen Hinterland gefunden wurden, entwickelten sich überall prunkvolle Barockstädte. Insbesondere die Stadt Olinda an der Nordostküste Brasiliens ist Spiegelbild der europäischen Barock-Kultur.

Die Hauptstadt Brasilia ist Höhepunkt der Architektur Brasiliens. Brasilia ist nicht historisch gewachsen, sondern entstand am Reißbrett. Der Grundstein wurde bereits 1922 gelegt, doch der Großteil der Gebäude wurde in den 60er Jahren innerhalb von vier Jahren aus dem Boden gestampft. Die futuristische Architektur Brasilias ist geprägt durch die Funktionalität der Gebäude: Monumentalität auf der einen und Leichtigkeit auf der anderen Seite verbindet sich zu einer einzigartigen Ästhetik. (more…)

Brasilien und Kaffee

Kaffee ist unser täglicher Muntermacher. Angebaut wird das „Schwarze Gold“  in den tropischen und subtropischen Gebieten Brasiliens. 4 Milliarden der insgesamt 15 Milliarden Kaffeebäume wachsen in Brasilien - damit ist das Land der größte Kaffeelieferant der Welt.

Brasilianischer Kaffee genießt einen hohen Ruf aufgrund der Professionalität und der Erfahrung der Brasilianer mit dem Anbau des Kaffees. Die Langzeit-Trommelröstung garantiert eine schonende Röstung der Bohnen, bei der die natürlichen Aromen und Öle erhalten bleiben. Der brasilianische Kaffee ist aber auch wegen seiner Milde und geringem Säuregehalt sehr beliebt.

Am meisten Kaffee produzieren die Regionen Parana, Sao Paulo, Minas Gerais und Espirito Santo mit insgesamt 98% des Gesamtertrages von Brasilien. Die Kaffeebäume können bis zu 18 Meter hoch werden. Ein Strauch liefert pro Jahr gerade mal 1 Pfund Kaffee.

Guter Kaffee wird hauptsächlich aus Arabica Bohnen hergestellt, die nur die Hälfte des normalen Koffeingehalts aufweisen. Leider werden die edleren Kaffeebohnen nicht exportiert, sondern für den eigenen Verbrauch genutzt. Besonders edel und aromatisch ist der Bahia-Kaffee. Der größte Anteil der Exporte besteht aus dem qualitativ minderwertigeren Rohkaffee, der aber nur niedrige Preise auf dem Weltmarkt erzielt.

Im Moment versucht man das Image des brasilianischen Kaffees zu verbessern,  in dem man mehr auf den Anbau des hochwertigeren Kaffees setzt.

Brasilien - ein paar Daten

Brasilien ist ein besonders grosses Land und vereint die verschiedensten Höhepunkte, darunter gigantische Landschaften, kulturelle Vielfalt und ein exotisches Tierreich. Brasilien war schon 10.000 Jahre vor Entdeckung durch die Europäer besiedelt. Nach der Flussinsel Marajó ist die Marajoara-Kultur mit ihren wunderschönen Keramiken benannt.

Seinen Namen erhielt das Land Brasilien von dem in Europa sehr beliebten Brasilholz, einem roten Edelholz, das sehr selten geworden ist. Brasilien hat über 186 Millionen Einwohner und ist der bevölkerungsreichste Staat Südamerikas. Die Landschaft Brasiliens machen die weiten Regenwälder des Amazonas-Tieflands im Norden sowie Hochebenen, Hügel und Gebirge im Süden aus. Der Nordosten hat zum einen eine grandiose Küste und zum anderen ein trockenes Inland vorzuweisen.

Der subtropische Süden wird deutlich von vielen europäischen Einwanderern geprägt. Das landwirtschaftliche Zentrum des Landes liegt in den Savannengebieten des Mittelwestens, der Grossteil der Bevölkerung lebt in der Nähe der Atlantikküste, dort finden sich auch die meisten Grossstädte. Der Mittelwesten ist Grenzregion zwischen Amazonas-Regenwald und Savannenlandschaft, mit dem grössten Tierparadies beider Amerikas, dem Pantanal.

Der Südosten ist das industrielle, landwirtschaftliche und mineralienhaltige Zentrum mit einem starken Tourismus. Bevölkerungsreichste Grossräume mit ihrer Hauptstadt sind São Paulo mit etwa 20 Millionen, Rio de Janeiro mit rund 11 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt ist Brasília.

Brasilien hat ein überwiegend tropisches Klima vorzuweisen. Kontrastreich sind reiche Niederschläge im feuchten Amazonasbecken und dagegen recht trockene Landstriche mit andauernden Dürrezeiten.

Rio de Janeiro

Wenn man Rio de Janeiro hört, hat man meist unweigerlich braungebrannte Surfer, sonnenhungrige Touristen und Bikini-Strandschönheiten vorm inneren Auge.

Natürlich denkt man auch an Samba-Klänge und Bossa-Nova Musik, welche aus den allermeisten Strassencafes fröhlich nach draußen klingen. Und natürlich das größte Spektakel, welches alljährlich tausende und mehr Menschen nach Rio de Janeiro lockt, der Karneval nicht zu vergessen.

Aber Rio hat mehr zu bieten. Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens und liegt unmittelbar an der Guanabara-Bucht. Andre Gonçalves entdeckte die Bucht am 1. Januar 1502 und gab ihr diesen Namen, weil er sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt.

Heute leben im Stadtgebiet mehr als 6 Millionen Einwohner und knapp 12 Million zählt man im gesamten Einzugsgebiet. Cariocas nennt man die Einwohner - abgeleitet von einem Wort aus der Sprache der Eingeboren – was soviel wie „die Hütte des Weißen Mannes“ bedeutet.

Wirtschaftlich erlebt das Land gerade einen Aufschwung durch Industrie und Tourismus. Zudem wurde in den letzten Jahrzehnten Rio de Janeiro zum größten Petroluemgewinner des Landes erklärt, welches auf der Kontinentalplattform bei Campos befördert wird.

Die wunderschöne Hauptstadt – auch “Cidade Maravilhosa genannt -  wird von der unverwechselbaren Landschaft des Zuckerhut, der Corcovado und der Tijuca umgeben. Es ist im übrigen die größte Waldfläche der Welt, welche sich in einer Stadtzone.

Im Küstengebiet liegen die bekannten und historischen Städte wie Angra dos Reis, Búzios und Cabo Frio. In einigen Regionen wurden sogar Landschaften und Bräuche aus der deutschen und schweizerischen Kolonialzeit bewahrt.